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Open Air

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Man stelle sich das vor: 85'000 Besucher am diesjährigen Open Air in Gampel. Die befürchteten Exzesse und Auseinandersetzungen blieben Gott sei Dank aus. Es scheint das die Leute im Wallis wissen wie man feiert, aber scheinbar auch wo die Grenzen sind.
Gegen die Hitze von bis zu 36 Grad haben die Verantwortlichen sich etwas ganz besonderes einfallen lassen: Es gab gratis Trinkwasser und erstmals wurde auch eine mobile Schneekanone eingesetzt, die feinste Wassertröpfchen in die Menge blies. Eine geniale Idee.

6 Millionen Franken beträgt das Budget des grossen Festivals, davon gehen alleine 1,5 Millionen für die Künstlergagen drauf. Im 27. Jahr hat sich Gampel längst etabliert.
Doch eine Expansion ist nicht mehr möglich. Gampel wird sich weiterhin als Party-Open Air platzieren,  «iischi party» weiter beibehalten und auch in Zukunft während vier Tagen «Gampel» zu einem rauschenden Fest mit viel Musik machen.

Tourismus im Wandel

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Im Wallis werden dieses Jahr wichtige Meilensteine im Tourismus gesetzt, die in der Auflösung von Wallis Tourismus und der Gründung von Valais/Promotion gipfeln könnte.
10 Millionen Franken werden dann  der Marketingorganisation Valais/Wallis Promotion zur Verfügung stehen.
Nur zu hoffen, dass diese neue Promo- Organisation mit dem Geld richtig umzugehen weiss.
Den Geld, dass man zur Verfügung gestellt bekommt, ist viel schneller und leichter ausgegeben als Geld, dass man zuerst verdienen muss. Nur hoffen, dass der neue Präsi dies in den Griff bekommt und nicht  gleich mit goldenen Visitenkarten auftrumpfen will.


Erderwärmung verursacht riesige Kälte in Europa

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Der Winter zeigt sich derzeit von seiner kältesten Seite. Innerhalb knapp einer Woche sind in Europa mehr als 300 Menschen erfroren. Winterchaos und täglich neue Kälterekorde bestimmen den Alltag. "Von wegen Erderwärmung" könnte man denken.
Das extreme Winterwetter in Europa ist angeblich die Folge der schrumpfenden Eismassen in der Arktis. Komisch oder?
Eine Erklärung zu:
Taut die Arktis im Sommer besonders stark ab, kommt es zu einer verstärkten Erwärmung des arktischen Ozeans.
Die so gespeicherte Wärme gibt der Ozean im Herbst und Winter wieder in die Luft ab, was die unteren Schichten der Atmosphäre stärker erwärmt.
Durch die bodennahe Erwärmung der Luft kommt es zu aufsteigenden Bewegungen. Die dadurch veränderten Zirkulations- und Luftdruckmuster in der Arktis begünstigen angeblich das Vordringen arktischer Luft nach Europa.
Begriffen? Ein Vorteil hat das ganze aber auch- unsere lieben Gletscher freuts bestimmt. 

Schee Schnee

Der Wunsch nach Schnee wurde gehört. So musste man im Dezember die AGP Strassenplakate vom Aletschgebiet  mit der Aufschrif t" SCHEE-SCHNEE" wieder entfernen lassen. Grund- es hatte überhaupt kein Schnee.
Nun hängen Sie wieder - die schönen Plakate vom Gebiet mit dem grössten Gletscher der Alpen aber diesesmal stimmt es wahrhaftig.
Seit Jahren hat es im Dezember nie mehr so viel Schnee gegeben- dies freut bestimmt auch den grossen Aletschgletscher. 


Z Johanneli Fii, het Wasser gä statt Wii.
Drum müess jetz ewigs im chalte Wasser sii.

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Z’ Johanneli soll im 17. Jahrhundert die erste Wirtin auf dem Brigerberg gewesen sein. Nach Ladenschluss goss sie immer heimlich das Weinfass mit Wasser auf. Als eines Abends ein Gast Johanneli auf frischer Tat ertappte, wurde sie aus dem Dorf vertrieben. Darauf wurde sie nie mehr von jemandem gesehen. Damals hiess es, sie müsse ewig als verlorene Seele in den Gletscherwassern bleiben um ihre schwere Sünde zu büssen. Aber seitdem der Aletschgletscher zu schmelzen begonnen hat, heisst es, z Johanneli solle wieder frei gekommen sein. Vermutlich gibt es darum wieder den Wein, nur diesmal soll er reingewaschen von ihrer Schuld sein.
www.johanneli-fi.ch

Friedrich Zemaneck- verstorbener Spitzenkoch

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Der Koch des Basler Restaurants Matisse und früherer Koch vom Restaurant Walliser Kanne in Fiesch,  Friedrich Zemanek, verstarb
51-jährig am Montag, am Tag, als der neue Gault Millau erschien.
Nun ist es angeblich klar: Es war Selbstmord

«Spinner oder genialer Koch?" so beschreibt Ihn die Basler Zeitung. Friedrich Zemanek gilt als das experimentierfreudigste Mitglied der Schweizer Koch-Nationalmannschaft und war zugleich Team-Captain.

Friedrich Zemanek- ein riesiges Talent, das immer neue Trends kreierte und wegen seiner Art legendär war.

Diese Lücke wird nur schwer zu schliessen sein.

Jürgen Drews-der König von Halle- war ein Tag der König von Brig

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Jürgen Drews- der König von Hall,  wie er sich gerne nennt, war kürzlich bei uns und hat Aufnahmen für eine neue Sendung aufgenommen. An verschiedenen Stationen des Glacier Express präsentierte er seine Lieder und im Hintergrund immer die schönsten Hight Lights entlang der Strecke.
Das Stockalperschloss ist ein Hight Lght und die Lage unseres Hotels ist einzigartig. Dies haben wohl auch die deutschen Produktionsleiter so gesehen. Gratuliere- gute Wahl.
Übrigens die Sendung kommt im MDR-Fernsehen am 04.11.11 um 20:15 Uhr. Lassen Sie sich überraschen.

Goldener Herbst in den Bergen

Rekord! Seit 1987 war es nicht mehr so heiss Mitte September wie heute: Vor 24 Jahren wurden am 14. September in Visp 32,4 Grad gemessen, in Bern war es 31,6 Grad und in Genf 31,5 Grad heiss.

In Sitten wurden heute 10.09.11 satte 32,3 Grad gemessen, wie SFMeteo und MeteoNews mitteilten.

Bereits vor genau einer Woche wurden für den September aussergewöhnlich hohe Temperaturen über 30 Grad gemessen. Solche Hitzetage sind im September eine Seltenheit, wie SF Meteo weiter schreibt.

Im langjährigen Mittel kämen sie nur alle 5 bis 10 Jahre vor. Üblicherweise träten solche Hitzetage dann aber anfangs Monat auf, wie dies vor einer Woche der Fall gewesen sei. Hitzetage im 2. oder gar im 3. Monatsdrittel seien noch seltener.

O.k. nicht O.k.

Jeder von uns hat eine ganz bestimmte Lebenseinstellung. Ich kann mich selber beispielsweise als o.k. oder als nicht o.k. ansehen. Umgekehrt kann ich meine Mitmenschen ebenfalls durch die o.k oder nicht o.k-Brille sehen.

Unsere Lebenseinstellung beeinflusst  das Verhältnis mit unseren Mitmenschen.

Das Moto soll  lauten"Leben und Leben lassen". Ich bin o.k und du bist o.k.
So wird alles  menschlicher, sachlicher, man findet schneller den Draht zueinander und kann auf die Persönlichkeit des anderen eingehen.

Der Euro- ein Fiasko für unseren Tourismus

Heute gab es für meine Gäste beim Begrüssungsapero eine Premiere zu hören.

„Liebe Gäste, wenn Sie noch CH-er Franken benötigen, wechseln wir auch an der Rezeption. Wir wechseln zum Kurs von 1.o“

Ich hätte nie gedacht, dass ich diese Zahl einmal als Berechnungsfaktor einsetzten muss.
Seit Jahresbeginn hat der Euro gegenüber dem Schweizer Franken wieder stark eingebüsst.

Das Ausmass der Euro-Schwäche hat gewaltige negative Folgen  für den Tourismus.  Dies bleibt bestimmt nicht ohne Folgen.
Ein Unglück kommt selten allein. Das feuchte kalte Wetter gibt dem Ganzen noch den Rest.

Hoffen wir, dass die Talsohle erreicht ist und das nicht auch noch Portugal und Spanien eine Finanzinfusion gesteckt werden muss.

Der Neid- der wohl älteste Wallis

Ja, der Neid ist wohl einer der ältesten Bekannten in unserem Kanton.  Dieses Verhaltensmuster sitzt tief in unseren Genen und kommt angeblich noch von früher. Unsere Vorfahren waren gezwungen Sorge zu tragen zu Land und Besitz. Dies war lebensnotwendig. Wehe dem, der es wagte, sich dieser Grundsätze zu wieder setzen.  Der "schwarze Mann" schaute nun auf diese Besitzgüter. Er motivierte die, die es gut machten und er  animierte diejenigen, die entweder zu faul waren oder es einfach nicht besser konnten.
So gesehen hat der Neid auch durchaus seine Vorteile. Er spornt uns an, Dinge zu tun, die wir sonst wahrscheinlich nicht tun würden.
Negativ äussert sich der Neid bei all denen die versuchen besser zu werden, es auch schaffen aber damit nicht zufrieden sind.
Schön wäre es doch, wenn wir den "schwarzen Mann" wegsperren und uns auf unsere gemeinschaftliches Wohlbefinden konzentrieren würden.
Für einander da sein, für einander einstehen und einander helfen.
Das wir das können beweisen wir immer wieder wenn ein Schicksalsschlag unser Leben durchschüttelt.

Das Wallis- eine Schatzinsel

Newsblogeintrag vom 20.06.11

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Auf die Frage " wie erleben Sie das Wallis" meinte der Touristiker Peter Salzmann im Walliser Boten
"als eine riesige Schatzkammer"

Das stimmt, denn wenn man Vergleichbares an Natur finden will, muss man ganz Europa unter die Füsse oder unter die Räder nehmen- von Sizilien bis in die Nordländer hinauf, um die Natur von den Palmen auf 500 m bis zu den Gletschern auf 4500 m zu erleben.

Jedes Tal ist anders, jedes Tal funktioniert anders, dann hat das Wallis zwei Sprachen und zwei Kulturen- und jede Menge wunderbare Geschichten und eine wunderbare Landschaft.

Wir sind uns dieser Reichtümer viele Male zuwenig bewusst. Warum nur wollen ausländische Investoren  bei uns kräftig investieren.

Wird es dem Tourismus bald gleich gehen wie der Wasserkraft?

 

Top of Valais

Newsblogeintrag vom 02.06.11

Gornergrad

Walliser Hight Lights:
4 Übernachtungen mit
Ausflüge nach Zermatt, Brigerbad und Bettmerhorn,  inkl. einem Gourmetmenü im Rest. Schlosskeller
CHF 429.00 p/P


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Kaspar Jodok von Stockalper (14. Juli 1609 in Brig; † 21. April 1691) Sein Palast, das Stockalperschloss, gilt als eines der markantesten weltlichen Barockgebäude der Schweiz.

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